Arthritis

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Schmerzende, geschwollene und steife Gelenke sind eine Pein – und ein Alarmzeichen.

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Symptome und Verlauf der Arthritis

Symptome bei der Arthritis​

Jede Gelenkentzündung weist eine oder mehrere klar erkennbare Anzeichen auf. Die Mediziner sprechen von sog. „Kardinalszeichen“. Es sind fünf an der Zahl und eine Arthritis zeigt sie alle: Eine Arthritis liegt vor, wenn die betroffenen Gelenke
schmerzen,gerötet sind, sich heiß (Überwärmung) und geschwollen anfühlen und
nicht richtig bewegt werden können (Funktionsbeeinträchtigung).
Je nachdem, ob ein (mono), wenige (oligo) oder viele (poly) Gelenke betroffen sind, erhält die Arthritis ihren Zusatz:

Monoarthritis: Form der Arthritis, bei der ein Gelenk von der Entzündung betroffen ist.
Oligoarthritis: Form der Arthritis, bei der wenige Gelenke (meist zwei bis drei Gelenke) betroffen sind.
Polyarthritis: Form der Arthritis, bei der viele Gelenke (meist: Finger, Hände, Zehen) entzündet sind.

Verlauf der Arthritis

Eine Arthritis kann rasch (akut) auftreten oder aber länger andauern und schubweise (chronisch) verlaufen, wobei sich die Beschwerden immer wieder mal bessern. Eine Erkrankung ist dann chronisch, wenn die Beschwerden länger als sechs Wochen anhalten.

Arthritis und Rheuma

Viele Arthritis-Krankheiten werden als „rheumatisch“ bezeichnet. Der volkstümliche Begriff Rheuma stammt aus dem Griechischen und wird ins Deutsche mit „Strömung“ oder „Fluss“ übersetzt. Rheuma beschreibt Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat. Schmerzen, die dabei entstehen, werden als

  • fließend
  • reißend und
  • ziehend

beschrieben. Rheumatische Beschwerden gehen oft mit funktionellen Einschränkungen betroffener Körperteile einher. Die medizinisch korrekte Bezeichnung für Rheuma ist „Krankheit des rheumatischen Formenkreises“.

Von den über 400 von der Weltgesundheitsorganisation aufgelisteten Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis ist die rheumatoide Arthritis (auch „chronische Polyarthritis“ genannt) die häufigste.

Arthritis und Rheuma

Viele Arthritis-Krankheiten werden als „rheumatisch“ bezeichnet. Der volkstümliche Begriff Rheuma stammt aus dem Griechischen und wird ins Deutsche mit „Strömung“ oder „Fluss“ übersetzt. Rheuma beschreibt Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat. Schmerzen, die dabei entstehen, werden als

  • fließend
  • reißend und
  • ziehend

beschrieben. Rheumatische Beschwerden gehen oft mit funktionellen Einschränkungen betroffener Körperteile einher. Die medizinisch korrekte Bezeichnung für Rheuma ist „Krankheit des rheumatischen Formenkreises“.

Von den über 400 von der Weltgesundheitsorganisation aufgelisteten Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis ist die rheumatoide Arthritis (auch „chronische Polyarthritis“ genannt) die häufigste.

Ursachen

Eine Gelenkentzündung kann mehrere Ursachen haben. Nach der Klassifikation der ICD (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) unterscheidet man folgende systematische Hauptgruppen:

  • Degenerative („verschleißbedingte“) rheumatische Erkrankung:
    Arthrose
  • Infektiöse (durch Bakterien und/oder andere Erreger bedingte) rheumatische Erkrankung:
    z. B. Infektiöse Arthritis (Gelenkinfektion)
  • Stoffwechselstörungen, die mit rheumatischen Beschwerden einhergehen, u.a.
    Gicht
  • Eisenspeicherkrankheit
    Entzündliche (autoimmunbedingte) rheumatische Erkrankungen, z. B.:
    rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis)
    Morbus Bechterew
    Schuppenflechte (Psoriasis-Arthritis)
    Reaktive Arthritis (u. a. Morbus Reiter)
    Kinderrheuma (Juvenile idiopathische Arthritis)
    Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen)
    Gefäßentzündungen (Vaskulitiden)

Behandlung und Therapie

Was tun bei Arthritis? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Die Behandlung bzw. Therapie einer Arthritis ist immer abhängig von der Diagnose. Bestandteile der Behandlung einer Arthritis können sein:

  • Bewegungs- und Physiotherapie
  • Medikamentengabe (z. B. Antibiotika, Kortison)
  • Spülung und Drainage (Ableitung von Flüssigkeiten durch ein Röhrchen oder einen Schlauch)
  • Ernährungsumstellung

Medikamente gegen Arthritis
Das wichtigste Ziel ist zunächst, die heftigen Schmerzen unter Kontrolle zu bekommen, die Entzündung im Gelenk zu stoppen sowie die Ursachen (etwa eine bakterielle Infektion) einer Arthritis mit einer Antibiotika-Gabe zu bekämpfen.

Zu den Mitteln gegen Arthritis gehören entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente, aber auch neue Medikamente wie Biologicals. Biologicals sind medizinische Präparate, die mit körpereigenen Proteinen nahezu oder völlig identisch sind.

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